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Wedding Diary | Part I Die Hochzeits-Location

4. September 2014

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Heiraten ist kein Ponyreiten

Wer das Geld hat und sich einen tollen und teuren Weddingplanner leisten kann, hat es da sicherlich ein bisschen leichter, aber es wollen doch trotzdem Gästelisten, Playlists, Wunderlists oder Googlelists mit allerlei wundersamen Dingen, die man sich merken muss, geschrieben werden.

# Gästeauswahl
# Hochzeitskleider-Shopping Adressen
# Locationauswahl
# Musik
# Blumen
# Deko
# etc. pp.

Wer sagt heiraten ist wie Ponyreiten, lügt.

Es gibt so viele unterschiedliche Ansätze eine Hochzeit zu feiern. Vom Vereinsheim bis zum Schloß, von der Bootfahrt bis zur freien Trauung auf dem Berg, alles ist vorstellbar.
Wir haben uns für Sonnengarantie, viel Zeit mit den liebsten und engsten Menschen und viel DIY entschieden. Uns war es wichtig, dass das Ganze nicht nur ein paar Stunden dauert und man die Leute, die man so selten sieht, mal wieder ein wenig länger zu Gesicht bekommt. Sich vielleicht sogar Freundschaften entwickeln, bei Leuten, die sich noch gar nicht kannten.

Ich liebe Italien schon immer und wollte schon als 7 jährige dort leben. Nach einigem Suchen haben wir das perfekte Weingut in der Toskana gefunden, bei dem wir sofort wussten „Das ist es“. Uns war aber auch klar, dass es nötig sein würde, dass unsere Freunde und Familie auch mit anpacken. Abgesehen davon, dass sie die Idee weit weg von der Heimat, wo sie mal eben ihren Urlaub verbringen sollten, auch gut finden mussten. Alleine ist so eine DIY Hochzeit im Ausland, in einer Location, die nicht für Hochzeiten ausgestattet ist, nicht möglich. Deswegen waren die Vorbereitung auch nicht ganz unaufregend, weil man an alles vom Helium bis zum Besteck, die komplette Ausstattung mitnehmen oder vor Ort bestellen musste.
Fazit: Ein großes Auto (Kombi, kein SUV) ist bei einer solchen Hochzeit sehr von Vorteil.

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1. Die Location
Entscheidend für die Wahl für den Ort der Hochzeitsfeier bzw. des kleinen Urlaubs war, dass alle sich wohlfühlen und ihren Urlaub genießen sollten. Ganz klar war dabei Kulisse und die Umgebung für die Hochzeitsfeier und die Trauung auch super wichtig . Ein Pool war natürlich ein Must. Aber was tatsächlich ausschlaggebend war –> die tolle familiäre Atmosphäre auf dem Weingut. Wir wussten einfach sofort, dass sich hier jeder pudelwohl fühlen würde. Und zu unserer mega Freude, war es auch so. Wurde uns zumindest so gesagt. Es war einfach supergeil, dass wir unsere Liebsten alle eine Woche mit Sonne, Pool und leckerem Essen, eigenem Wein (vom Weingut) und dem unglaublichsten Blick über die unglaublichste Landschaft verwöhnen konnten. La Capitata heißt das kleine, hübsche Weingut im Chianti Gebiet.

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Das Essen für die Hochzeit wurde von der Mutter der Weingut-Besitzerinnen und den Frauen aus dem Dorf zubereitet. So war klar, dass es großartig und köstlich werden würde. Ein Probe-Essen gab es deswegen nicht, wir haben vorher nur festgelegt, was es wann und wo gibt, wie viele Gänge und dass wir bitte kein Wildschwein am Spieß haben möchten.

So hatten wir schon mal die Location in einer wunderbaren Umgebung und das Essen auf der langen Liste abgehakt. La Capitata war einfach perfekt für uns.
Für die Gäste und uns lohnenswert, war auch der Besuch der nahe gelegenen Städte Arrezzo, Florenz, das süße Pisa, das wunderschöne Greve und das dazugehörige Dorf, sowie tolle Designer  Fashion Outlets ganz in der Nähe und das Meer ca. 70km entfertnt. So war sichergestellt, dass sich auch keiner langweilen würde.

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1 Comment

  • Reply » Wedding Diary – Part III Das Make up – meine Wedding Essentials 12. September 2014 at 9:03

    […] Du möchtest wissen, wo ich geheiratet habe und wie es dort aussieht? Dann hier lang… […]

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