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Eine Auszeit in Österreich – wie urlaubt es sich auf der Forsthofalm?

30. Dezember 2018

Schnee oder Sonne?

Sonne oder Schnee? Wärme oder Kälte? Meer oder Berge?
Gran Canaria oder Österreich?

Trotz meines sonnigen Gemüts und obwohl, wenn mich jemand fragte, was ich vorziehen würde, ich immer Sonne und Meer geantwortet hätte, zog es mich dieses Mal vor Weihnachten eher in den Schnee.

Ich finde immer, der Blick auf die schneebedeckten Berge, der Atem der Natur, lässt einen sofort entspannen und in Urlaubsstimmung kommen.

Voraussichtlich der letzte gemeinsame Urlaub zu zweit für eine lange Zeit sollte es sein. Da wollten wir uns etwas gönnen. Also gibt es für uns dieses Jahr Wellness in Österreich.

Damit der Mann sich auch beim Essen entspannen kann und ich auch nicht gezwungen bin zum Fleisch zu greifen, kam mir der Tipp, auf die Forsthofalm zu fahren gerade recht. Nach einer ausgedehnten Entscheidungsphase, in die ich ungefähr noch 100 andere Hotels einbezogen habe, war das schöne Zimmer, ach was sag ich, die Suite, endlich gebucht. Vorfreude du kannst kommen.

Die Enttäuschung

3 Tage vor dem Urlaub die Katastrophe.
Ich wache auf, meine Stirnhöhle beißt. Die Nase läuft. Kann doch echt nicht sein. Was darf ich als Schwangere nehmen? Antibiotika sein kein Problem wird mir gesagt. Auch zum Arzt. Nix da Antibiotika, das wird mit Nasentropfen auskuriert. Sauna ist absolut tabu. Praktisch mit einer Suite, die eine Privatsauna auf dem Balkon hat und auch im Wellnessbereich damit lockt.

Fahren oder nicht fahren? Ich nehme es als Wink des Schicksals, dass ich nicht fliegen dürfte und wir einen Autourlaub gebucht haben.

An der Grenze zu Österreich oder die Schwangerschaftsdemenz schlägt zu

Als wir die Grenze erreichen, sehen wir schon die Zuckerhäubchen auf den Bergspitzen. Oh Jay, Schnee scheint es zu geben.
Noch schnell die Vignette gekauft und dann die letzten Kilometer.
Nach einer Weile frage ich F. ob er nicht mal die Vignette an das Fenster kleben möchte. Er schaut mich an, als hätte ich sie nicht mehr alle. Lustig, sagt er, die habe ich dir ja deswegen vor 10 Minuten in die Hand gedrückt. Never ever hat er das. Hilft alles nichts, das Teil muss her. Nichts zu machen, die Vignette ist spurlos verschwunden.

Kurz darauf sind wir auch schon da und werden sehr nett von Monika in der Forsthofalm empfangen. Hier wird sich gedutzt.

Die Koffer werden leider nicht zum Zimmer gebracht, so dass F. leider alles alleine tragen muss. Allerdings gibt es Aufzüge, was es erleichtert. Wir werden herumgeführt und betreten dann unser Zimmer im Untergeschoss.

Die Fotos haben auf jeden Fall nicht zu viel versprochen und obwohl es eigentlich keinen Blick auf die Berge geben soll, sonder nur in den Wald, womit ich mich schon abgefunden hatte, sehen wir doch von Balkon auf den Berg und in den Wald. Das Zimmer ist großzügig, mit einem tollen Bett, dass hängt, aber nicht schwingt, mit einem Kamin, der leider nicht so tipptopp funktioniert, dennoch toll ist, einem schönen Bad mit Badewanne, die einen den Blick auf den Berg gewährt, mit mehreren Sorten tollem, losen Tee, mit Kaffeemühle und Zubereitet und selbstgerechten Shampoos und Duschgel. Hatte ich die großzügige Ankleide erwähnt?

 

 

Gemütlich ist es, reichlich Platz hat es und was mir besonders wichtig ist, es ist super sauber und geschmackvoll. Okay, ich bin im Urlaub. Angekommen. Durchatmen.

Und kulinarisch – veganes Essen wie versprochen?

Abends wird das 5 Gänge Menü getestet. Ich habe angst, dass es so schwer ist, wie im letzte Österreich Urlaub und wir danach nicht schlafen können.

Für uns Veganer und davon gibt es recht viele in diesem Hotel, durch alle Altersgruppen, werden die Vorspeisen extra zusammen gestellt. Zudem gibt es ein großzügiges Salatbuffet und natürlich Käse. Leider weiß der Koch nicht so recht, dass man in der Schwangerschaft keinen Weichkäse mit roter Rinde oder Taleggio essen darf, so nehme ich davon Abstand.

Zum Hauptgang gibt es immer eine Veggie-, eine Vegane sowie eine Fleisch und Fisch Option.
das Dessert gibt es vegetarisch und ein veganes. Ausnahmsweise mal keine Probleme oder Komplikationen beim Essen.

Das Essen ist toll, kreativ und leicht. Nichts desto trotz bin ich wirklich sehr satt und verzichte in den nächsten Tagen auf das Salatbuffet.

Morgens gibt es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit allem, was man sich wünscht.
Nachmittags einen Snack. Wobei Snack etwas untertreiben ist. Salat, eine vegan Suppe, ein Hauptgericht und eine Riesen Auswahl an kleinen Desserts entsprechen für mich eher einer großen Mahlzeit. Mir ist recht, denn es ist köstlich.

Dabei wird viel selbstgemacht, wie die Hafermilch oder ist weitestgehend regional und bio.

Am zweiten Tag gibt es eine lange Tafel zum essen, wobei ich mich zunächst überwinden muss mich neben fremde Menschen zu setzen. Aber das Konzept geht auf. Wir lernen ein ganz wunderbares Schweizer Ehepaar kennen, die sich total freuen, vegan essen zu könne, weil ihnen so zu kochen zu hause  nicht so leicht fällt und es in der Schweiz nicht so viele Restaurants gibt, die darauf spezialisiert sind. Es entwickelt sich eine schöne Bekanntschaft, die am Ende des Urlaubs mit einer festen Umarmung und dem Austausch von Telefonnummern mündet. Auch zu unserer rechten sitzt ein sehr angenehmes Paar, dessen Sohn vegan lebt, sie selbst dies gut finden, aber ab und zu Fleisch essen.

Es ist so angenehm sich mit gleichgesinnten bzw. Menschen mit der selben Auffassung auseinander zu setzen und zu reden. Nicht mit den immer selben Vorurteilen konfrontiert zu werden. Zudem habe ich selten so ein schönes Niveau und Benehmen der anderen Gäste in einem Hotel erlebt.

Wellness pur

Natürlich müssen wir auch direkt den schönen Wellnessbereich checken. Hält er was er verspricht?Noch mehr, kann ich direkt mit der Tür ins Haus fallend beantworten. Der Außenpool mit Blick auf die weiße Piste ist ergreifend, die Ruheräume atemberaubend und die kleinen Details, wie überall Wasser mit selbstgemachtem Sirup, der aktivierend oder entspannend wirkt, Tees und Nüsschen oder Fruchtspießen, lassen einen merken, dass hier jemand ganz genau weiß, was die Gäste glücklich macht.

Klar gehe ich trotz Verbot kurz in die Sauna. Bei diesem Ausblick geht es nicht anders.

Auch einen Fitnessraum gibt es, klar ist auch dieser so hübsch mit tollem Ausblick wie die anderen Räume. Vom Programm ganz zu schweigen.

Den ganzen Tag über gibt es ein kostenloses Sport- und Yogaprogramm. Sowie Meditation und Aquafitness. Pünktlich um 7.30 stehen wir deshalb am 2. Tag auf der Yogamatte. Nach 30 Minuten bin ich wach und entspannt und gehen glücklich in den neuen Tag.

Skifoan

Ich darf ja leider aus gutem Grund nicht, so schwingt sich F. auf die Bretter, die man übrigens direkt im Hotel ausleihen kann. Auch direkt starten kann man hier, wir sind ja auf der Piste, um uns herum reichlich Skilifts, die einen in ein tolles Skigebiet bringen. Trotzdem lass ich es mir natürlich nicht nehmen, auf den Berg zu fahren um meine neuen Skiklamotten aus dem neuen Ridestore zu testen. Glücklicherweise ist die Jacke so komfortabel, dass auch die Kugel noch hineinpasst. Zuerst dachte ich, sie sei zu dünn, dabei muss man erst einmal in den Kopf bekommen, dass nicht alles mit Daunen ausgepolstert sein muss, um warm zu halten. Ich bin mega begeistert von Jacke und Hose. Für den Pulli hatte ich an diesem Tag noch keine Gelegenheit, wie ihr hier im Video seht.

Dope

Den Pulli war ich also schnell los, weil F. ihn sich geschnappt hat. Aber ich habe ihn mir zurück ergattert und auch hier passt die Kugel noch rein und er ist einfach urgemütlich. Warum habe ich so lange keine Kappus mehr getragen?

Und zum Skifahren hat F. mir dann alles geklaut und für extrem gut befunden.

Das sind die Produkte*, die ich im Urlaub anhatte.

1.Dope Snowboardjacke in grey-melange
2. Dope Hoodie in schwarz
3. schwarze Snowboardhose von Dope

Die Philosophie

Erst hat es mich ein wenig enttäuscht, dass der Hotelchef, es ist familiengeführt und der Sohn hat aus dem alten, recht traditionellem Hotel ein super modernes Wellness, healthy, Biohotel gezaubert, nicht aus Überzeugung so viele vegan Optionen eingebaut hat. Sondern aus praktischen Gründen, weil einfach zu viele danach verlangt haben.

Dann habe ich mir gedacht, eigentlich ist es doch noch viel besser, dass erstens so viele Menschen mittlerweile gerafft haben, dass Fleischverzehr nichts Gutes bringt und zweitens, dass jemand so gut darauf reagiert.

Die Gefahr bei Empfehlungen ist ja immer, dass man einige Zeit später selbst nicht mehr dort hin fahren kann, weil alles überlaufen ist. Jedoch möchte ich euch natürlich auch schöne Dinge näher bringen. Deswegen: es ist geil dort. Ich habe dafür kein Geld bekommen, dies zu schreiben. Wer also Wellness in Österreich machen möchte – ich fahre auf jeden Fall wieder dorthin.

Kommt gut ins neue Jahr

eure dNice

*Werbung weil Markennennung. Die Produkte wurden mit in freundlicher Zusammenarbeit von Ridestore zur Verfügung gestellt.

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