Food

Oh la la, Oh, Sophia

21. März 2014
sophia

Sophia, der supernette „Schnibbel-Boy“ Martin und ich

sophia

Zu Gast bei Oh, Sophia

Ein Dinner a lá Sophia

Nachdem wir beim letzten Mal leider durch den Einbruch in meiner Wohnung verhindert waren, haben wir es zu meinem Geburtstag endlich geschafft. Und was gäbe es für einen besseren Anlass, als einen Geburstagsabend bei einem köstlichen Dinner zu verbringen? So freute ich mich schon Tage vorher auf das „Let´s fake it“ Dinner bei Oh, Sophia im Let it be.

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Yimmuie – rote Beete, Süßkartoffelstampf, Dirndl-Dip und Faky-Chicken Wings

katzenlampe

Ist die nicht toll?

 

Sophia ist eigentlich Journalistin und schreibt ihren eigenen Foodblog, ganz nebenbei zaubert sie aber regelmäßig in Berlin, Hamburg, München oder Wien köstliche vegetarische Dinner. Neben dem schönen Dinner und den netten Menschen, die wir kennengelernt haben, hatte ich die Gelegenheit, Sophia einige Antworten zu entlocken.

Was hat dich zu dem gebracht, was du heute machst?

Ich habe schon ganz viel gemacht. In verschiedenen Bands gesungen, war jahrelang Partyveranstalter und DJ. Wer lange im Nachtleben tätig ist, muss irgendwann verstärkt auf eine ausgleichend gesunde Lebensweise achten und somit wuchs mein Bewusstsein für Ernährung und mittlerweile auch für Sport, das Thema wurde einfach immer wichtiger. Kreativ gekocht und gebacken habe ich schon immer, das kam dann einfach wieder stärker zum Vorschein. Seit einigen Jahren lebe ich hauptsächlich vom Journalismus, d.h. mittlerweile bewege ich mich zwischen Schreibtisch und Herd um mich jeweils vom anderen zu entspannen, das finde ich ideal, geistige und körperliche Arbeit wechseln sich ab. Irgendwann habe ich dann auch den Club und das DJ-Pult komplett gegen die Küche eingetauscht, eine Entscheidung, die ich keine Sekunde bereut habe.

Was treibt dich an?

Neugierde, Begeisterungsfähigkeit und eine Portion gesunder Ehrgeiz. Ich finde es spannend neue Zutaten und Zubereitungsmöglichkeiten zu entdecken und zu entwickeln und wenn ich dann einmal angefangen habe herum zu probieren, will ich auch ein adäquates Ergebnis, nicht jedes Gericht klappt beim ersten Mal…

Für welches Essen brennst du und was geht gar nicht?

Ich liebe asiatisches Essen, Thai-Curries und vegetarische Nudelsuppen könnte ich täglich essen. Eine Asienreise ist für mich eine Reise in mein persönliches kulinarisches Paradies. Gar nicht geht Fleisch, ich esse es einfach nicht mehr. Und Paprika vertrage ich leider nicht – sonst liebe ich jegliches Gemüse und Obst…

kuchen

Du kochst ja durchaus auch mal außergewöhnlich – stört dich Kritik und regst du dich über Intoleranz auf, wenn jemand zum Beispiel über pinkes Sushi meckert oder magst du es zu provozieren?

Ich habe gar keine Absicht mit buntem Essen zu provozieren, ich finde es amüsant wenn Leute verwundert oder empört reagieren – z.B. bei Essen, das ich natürlich mit Rote Bete oder Rotkohl färbe – und sich ganz selbstverständlich künstlich gefärbte Gummibärchen reinpfeifen, die aus Schweingelatine gemacht sind. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das ist auch immer mein Pro-Argument wenn Fleischesser Vegetariern/Veganern keine Ersatzprodukte zugestehen wollen – warum nicht. Ich esse Tiere nicht nicht weil sie mir nicht schmecken, sondern weil ich es ethisch nicht okay finde. Wenn mir jemand die perfekten veganen Chicken Wings reicht – immer her damit!

Imbiss oder Sterne-Restaurant?

Wenn es ein guter, simpler Imbiss ist – gerne, da  muss ich sofort an asiatisches Streetfood denken…aber ich finde auch Sternerestaurants toll, bzw. hochklassige vegetarische Restaurants wie das Tian in Wien oder das CookiesCream in Berlin. Solche Besuche gönne ich mir gerne ab und zu weil ich sie sehr inspirierend finde!

Was  macht dich glücklich?

Ganz viel. Die Spatzen vor meinem Fenster, Sonnenschein, Liebe, gute Freunde, beruflicher Erfolg, Entscheidungen, gutes Essen. Die Fähigkeit Dinge, Momente, das Leben zu geniessen.

Spielt Mode in deinem Leben eine große Rolle? Was zeichnet deinen Stil aus?

Ich bin kein Fashionjunkie, der jeden Trend mitmacht, aber ich interessiere mich für Mode. Mittlerweile kaufe ich fast nur noch Vintage oder ausgesuchte Stücke von Designern, oft von welchen, die ich kenne (Schaaf, Meshit, Mark&Julia, Nico Sutor). Ich meide große Einkaufsketten, einerseits wegen der Produktionsbedingungen, aber auch wegen der Wegewerfmentalität, ich ärgere mich über schäbige Qualität und zahle lieber ein bisschen mehr für Dinge, die nicht nach zweimal waschen zerfallen und die Farbe verlieren.
Meinen Stil würde ich als „Glam or Trainers“ beschreiben, ich trage selten Jeans, entweder ich trage schöne, teils ausgefallene Kleider (ich habe eine große Sammlung an Vintage-Kleidern) oder bequeme Teile, wie z.B. meine geliebten Onepieces, dazwischen gibt es nicht viel.

Ui, da würden wir aber mal gerne in deinen Kleiderschrank schauen, liebe Sophia!
Vielen Dank für den schönen Geburtstag, das süße Küchlein und das schöne Interview, wir werden dich bald wieder besuchen. Happy Cooking!

 

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Yeay, Gin Tonic for me mit rosa Strohhalm

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Tischdeko im let it be und Designer-Stuhl (den ich am liebsten entführt hätte)

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Sophia erklärt und wir lernen nette Leute kennen

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Outfit – Rock & Other Stories, Schuhe Nike, Strumpfhose Etsy, Shirt keine Ahnung

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So schön – Bild im let it be

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So möchte ich es auch zuhause

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süß – so ein schönes Bild

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