Hello 2019, Goodbye 2018

3. Januar 2019

Ciao 2018

Was ein Jahr du warst 2018. Anstrengend, jedoch etwas glücklicher als 2017. Du warst ein Jahr voller Ereignisse. Schöne, wie traurige.

Große Erwartungen

Ich sehne 2019 entgegen, in der Hoffnung, dass es schöner, glücklicher, zufriedener wird. Uns erwartet ein kleines, großes Glück. Voller Erwartung, Neugierde und Unfassbarkeit warten wir auf dich. Ich kann es gar nicht glauben, dass da seit sieben Monaten so ein kleines Menschlein in mir wächst, was von Tag zu Tag größer und kräftiger wird. Was der menschliche Körper, die Natur zu Stande bringen kann, ist wirklich unfassbar.

Auf der anderen Seite schwingt natürlich auch viel Angst mit. Angst ob alles gut geht, Angst vor der Geburt und etwas Schiss vorm Elternsein natürlich auch. Klar bekommt man das alles hin. Positive thinking in Extrem ist hier wohl angesagt.

Ich frage mich immer, wie es andere schaffen, ohne Angst durch eine Schwangerschaft zu kommen. Habt ihr eine Antwort?

Mein Konsum

Außerdem habe ich mich im vergangenen Jahr mit einigen Dingen intensiver auseinander gesetzt.
Schon in den Jahren zu vor habe ich wenig bis gar kein Fleisch  und tierische Produkte gegessen. Mit der immer intensiveren Auseinandersetzung kann ich Fleischkonsum nun gar nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren. Auch tierische Produkte wie Eier oder Milch stehen so gut wie gar nicht mehr auf dem Speiseplan.

Interessant ist allerdings, dass einem aber jeder (vor allem die Industrie) weiß machen möchte, dass man diese Produkte dringend benötigt, um alle Nährstoffe aufzunehmen. Gerade als Schwangere.

Witzig ist nur, dass ich für alles vorgesorgt hatte – Vitamintabletten, Eisensaft etc., weil ich zum Beispiel mein Leben lang Eisenmangel hatte. Nun sagt meine Ärztin mir, dass ich auf keinen Fall etwas supplementieren soll, da meine Blutwerte perfekt sind.
Trotzdem bin ich natürlich ständig verunsichert, wenn ich lese, dass man unbedingt in der Schwangerschaft Fisch und Fleisch essen sollte.
Aber ich bin in guten Händen und hoffe, dass alles so gut bleibt.

Oder wie handhabt ihr das?

Fazit: wie bei meiner Ernährung werde ich nun auch 2019 noch intensiver bei meiner Kleidung und meinem Konsum darauf achten, was ich kaufe.

Zudem bin ich die ganze Zeit schon dabei mich von vielen Dingen zu trennen. Weg mit all dem unnötigen Kram, auch wenn es manchmal schwer fällt. Das tut sehr gut.

Freunde

Nach der Arbeit fällt es mir oft schwer, mich zum Telefonieren oder Treffen mit Freunden aufzuraffen. Um so dankbarer bin ich für die, die von sich aus immer wieder den Kontakt suchen und es mir verzeihen, wenn ich mich schon Weihnachten gemeldet haben wollte und es bis heute nicht geschafft habe. Ich liebe meine Freundin aus München dafür, dass sie immer wieder anruft und schreibt.
Ich liebe meine Freunde aus dem Pott dafür, dass wie uns auch nach so langer Zeit noch nahe stehen und uns treffen, auch wenn es nur wenige Male im Jahr ist.
Die Freunde in Berlin , speziell eine Freundin möchte ich nicht mehr missen und auch wenn wir nicht mehr so nah wohnen, müssen wir unsere Treffen 2019 wieder höher takten.

Es wird mit Kind sicherlich etwas schwieriger werden, intensiv für Freunde da zu sein, ich hoffe ich bekomme das trotzdem gut hin.

Wünsche

Oberste Prio für 2019 ist natürlich ganz klar: ich wünsche mir nichts mehr, als das mit unserem Baby alles gut ist, nichts ist mir derzeit wichtiger.

Schön wäre zu dem, wenn immer mehr Menschen über ihren Konsum und ihr Leben nachdenken und versuchen es ein klein wenig besser zu machen. Ich träume ja immer davon, was wäre, wenn wir alle etwa mehr auf unsere Mitmenschen achten würden, was wäre, wenn sich die meisten nicht um sich selbst drehen würden. Sich jeder so fühlte, als müsse er auf den anderen acht geben, ihn beschützen. Was das bewirken würde. Als ständig, der Erste, der Beste, der Schnellste, der Reichste sein zu wollen. Macht uns doch nicht glücklicher. Ein Lächeln pflanzen. Das werde ich 2019 auf jeden Fall intensivieren.

Mir einmal Mehr bewusst geworden, wie ultra privililegiert wird sind. Was wir für ein unfassbares Glück wir haben, hier zu leben. Und das ganze ist einfach nur ein großer Zufall. Ich könnte auch in Syrien geboren sein und keinerlei Chancen haben.
Oder ich könnte in anderen Verhältnissen geboren sein und nie eine Chance gehabt haben. Anstatt dessen schreibe ich auf meinem Mac einen Blog, wenn er kapputt ist kommt ein neuer her. Ich schlafe in meinen warmen Bett in meinem zu großen, beheizten Haus. Habe einen guten Job, Menschen die ich liebe, eine gesunde und intakte Familie, gehe brunchen, fahre in den Urlaub und schwinge mich wann immer ich möchte in mein Auto oder neue Klamotten oder in das neueste, hippe Restaurant. Wie kann es sein, dass auch nur irgendjemand, dem es auch nur ansatzweise so gut geht, neidisch auf jemanden ist, der zu uns kommt, seine Heimat, seine Wurzeln verlässt, in der Hoffnung, ihm könnte es auch nur ein klein wenig besser gehen oder seine Kinder haben ein wenig besser Chancen auf ein friedliches Leben???? Wie kann man nur? Das werde ich nie verstehen und noch wilder dagegen ankämpfen. Dafür werde ich 2019 einer Partei beitreten.

Mach´s gut 2018, hello 2019

Allen ein wunderbares, glückliches neues Jahr. Voller Liebe, Respekt, Wärme, Bedacht und Menschlichkeit,

eure dNice

 

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2 Comments

  • Denise
    Reply Denise 3. Januar 2019 at 17:48

    Liebe Redhead, vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Lass mich mal überlegen, da fällt mir sicherlich das ein oder andere Rezept ein. Bis du schwanger und hast irgendwo besonders Lust drauf?

  • Reply Redhead 3. Januar 2019 at 9:29

    Super Artikel! Hast du vielleicht ein paar vegane Schangerschafts-Lieblingsrezepte?

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