Dancing in the sun – Feel Festival 2015

2014 stand das Feel Festival dick auf meinem Plan, doch leider hat es dann doch nicht hingehauen. Umso fester habe ich es mir für dieses Jahr vorgenommen. So ging die Reise gestern los. 2 Freunde, der Mann und meine Wenigkeit, ab ins Auto und los Richtung Schönefeld. Der Blick aufs Navi sagte 110 km. Okay, mit der Hälfte hatten wir gerechnet, aber in einer knappen Stunde waren wir da. Parkplätze for free – wow. Und auch noch so nah am Gelände – nochmal Wow.

Der Einlass ganz unkompliziert und dann ging es auch schon vorbei an wild campenden Autos, Zelten, Pavillions zwischen Wiesen und Bäumen.

Was sich dann vor uns auftat versetzte mir selbst einen kräftigen Tritt in den Hintern. „Warum zu Teufel kommst du erst jetzt hier her?“

 

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Ein großer Baggersee, feinster Sand, schallende Bässe und gut gelaunte Menschen, die sich in der strahlenden Sonne zu den Klängen wiegen. Alle haben neben einem Lächeln Glitzer im Gesicht, lässige Klamotten oder eine lustige Verkleidung an.

Was will man mehr?

Wir bekamen mehr, noch weitere Bühnen lagen versteckt auf dem riesigen Gelände das von einem gefühlt noch größeren 502 Meter langen Stahlgiganten bewacht wird.

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Zauberwald, Exit & Co. – Feel Musik

Wie alles auf dem Feel Festival ist auch der Zauberwald mit extrem feel Liebe zum Detail errichtet. Die DJ´s legen in einigen Metern Höhe, über der tanzenden Meute in einem Holzbaum auf. Kleine Plattformen, auf denen man tanzen oder sich kurz ausruhen kann sind überall zu finden. Acts wie Wanda, Wankelmuth, Malky, Honig  und DJ´s von Keinemusik oder dem Prince Charles bespielen an den 3 Tagen die vielen schönen Floors. Barfuß im Sand in der Sonne Tanzen – I Love!

Ein Zirkuszelt, in dem eher indiemäßige Klänge zu hören sind finden wir auf unserem Weg zur nächsten Bühne.

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Just Music? No!

Stände, an denen Klamotten getauscht, leckeres Eis gegessen, kühle Drinks getrunken oder man sich Poster drucken lassen kann säumen unsere Wege. Es gibt so viel zu entdecken.

Ständig wird man von einer neuen Bühne oder Kunstinstallation überrascht.

Das macht hungrig. So suchen wir den Food Corner auf. Pakora, selbtgemachte Pommes, Burritos, Dinnede oder Handbrot, hier gibt es nicht das übliche Festival Food. Denn auch hier wurde darauf geachtet, dass das Essen zum Konzept passt und etwas Besonderes ist. Vor allem ist es lecker.

 

Wenns am schönsten ist

Bis spät in die Nacht tanzen wir zu Electro und Hip Hop, ich schalte immer wieder die Kamera an, um alles für euch in Bild und Ton festzuhalten, denn immer wieder gibt es was Neues zu entdecken. Wir sind an der Prince Charles Bühne und die Stimmung tanzt dem Höhepunkt entgegen. Wenn es am schönsten ist, soll man gehen. Wir bleiben.
Es ist einfach zu gut. Und im nächsten Jahr kommen wir garantiert wieder. Wir können es kaum erwarten und wünschten, dass hätte man den ganzen Sommer.

Gestern schrieb mir die Gewinnerin der Fasheria-Feel-Tickets: „Ich bin immer noch ganz hin und weg – was für ein Wahnsinns-Festival! Danke für wunderschöne Stunden – nächstes Jahr bin ich wieder dabei – mit Einhorn und Glitzerstab!“

2015-07-11 22.01.14